Feb 182013
 

Josh Brolin. John Malkovich. Michael Fassbender. Michael Shannon. Wes Bentley (der Junge mit der Mülltüte aus American Beauty). Und Megan Fox. Okay, Megan Fox ist keine Schauspielerin, sondern einfach nur ein nett anzuschauendes Püppchen, dass in Jonah Hex passenderweise eine Nutte spielt. Aber die ersten fünf Herren sind gute Schauspieler! Brolin, Malkovich und Fassbender sogar sehr populäre. Daraus könnte man einen epischen Film machen. Vor allem, wenn man 47 Fucking Millionen Dollar zur Verfügung hat. Und dass dieser, naja, nennen wir ihn mal “Film”, weltweit nicht einmal 11 Millionen eingespielt hat, spricht schon Bände. Zumal er auf einer Comicreihe basiert und hier und da bereits Fans besitzt. Das Beste an Jonah Hex ist, dass der Blödsinn nur knappe 81 Minuten …weiterlesen

Jonah Hex (2010)
Jan 082013
 

Es gibt ja durchaus viele gute Regisseure da draußen. Gore Verbinski würde vielleicht nicht jeder dazuzählen, doch der Kerl hat eine paar sehr ansehnliche Filme rausgehauen. Abgesehen von der eher debilen ‘Mäusejagd’ hat er mit ‘Ring’, ‘Mexican’ und ‘The Weather Man’ ein paar sehenswerte Streifen gedreht. Und natürlich hat Verbinski die toten Piraten vom Meeresgrund hochgeholt und in den ersten drei ‘Fluch der Karibik’-Filmen reanimiert. Sogar einen Oscar hat der Kerl schon in der Tasche, undzwar für Rango! Es war einmal ein Chamäleon (Johnny Depp). Das lebte friedlich in seinem Terrarium und spielte Theater. Bei einem Ausweichmanöver fällt das Behältnis samt Reptil aus dem Auto seines Besitzers irgendwohin mitten in die Prärie. Unser Held ist gestrandet. Für die Aktion war …weiterlesen

Rango (2011)
Okt 292012
 

Wer im englischen Raum nach “Two glorious rascals” oder Ähnlichem sucht, wird schnell festellen, dass darunter nichts zu finden ist. Vielleicht der eine oder andere Querverweis auf ‘Die kleinen Strolche’, ansonsten muss man schon wissen, wie dieser Film eben im Englischen heißt. Undzwar ‘The Good, the Bad and the Ugly’, bzw. im Original ‘Il buono, il brutto, il cattivo’. Zugegebenermaßen klingt ‘Zwei glrorreiche Halunken’ besser als ‘Der Gute, der Schlechte und der Häßliche’, oder wenigstens ein wenig epischer und dreckiger. Nichtsdestotrotz muss man zugeben, dass der Badass-Faktor des englischen und italienischen Titels deutlich höher ausfällt als für uns Deutsch sprechendes Volk. Und eigentlich wäre sowas egal, jedoch handelt es sich hier um einen der besten Western, die je gedreht wurden …weiterlesen

Zwei glorreiche Halunken (1966)
Okt 052011
 

Ein einsamer Cowboy (Daniel Craig) wacht irgendwo im nirgendwo auf und weiß weder, wer er ist, noch, warum er da ist wo er ist. In der nächsten Stadt gelangt er schließlich zu seinem Namen, denn scheinbar ist er wohl ein gesuchter Straftäter. Das fällt auch dem Gesetz auf sowie dem Quasi-König des Kaffs, dem Colonel (Harrison Ford). Nach einer guten Weile kommen schließlich noch Aliens ins Spiel, welche Menschen entführen und ein bisschen umherballern. So werden diverse Leute entführt und man macht sich in einer illustren Runde auf den Weg, den Tag zu retten und alle gesund nach Hause zu bringen. Der Sci-Fi-Western-Film ist fast genau zwei Stunden lang. Und das ist auch meiner Meinung nach das größte Problem: Er …weiterlesen

Cowboys & Aliens (2011)
Mrz 252011
 

Ein kleines Städtchen in Arkansas. Der Vater der 14-jährigen Mattie Ross (Hailee Steinfeld) wird ermordet. Auf eigene Faust bezahlt sie den heruntergekommenen Marshall Reuben “Rooster” Cogburn (Jeff Bridges), dem flüchtigen Mörder Tom Chaney in ein Reservat zu folgen. Zu den beiden gesellt sich noch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon), welcher schon länger Chaney auf den Fersen ist und diesen ausliefern will. Der Film ist ein Western, wie man ihn sich nur wünschen kann. Das Rachemotiv trägt bis zum Ende. Die Gruppe aus den beiden Männern und dem Mädchen ist sehr unterschiedlich und die diversen Dialoge unterhalten ungemein. Gleichzeitig ist vieles sehr rau und in gewisser Weise auch brutal. Der wilde Westen wird mit seinem ganzen Dreck und seiner Häßlichkeit präsentiert, …weiterlesen

True Grit (2010)