Stephen King: Die Arena (2009)

Eine amerkianische Kleinstadt wird plötzlich von einem Moment auf den anderen von einer riesigen, durchsichtigen Kuppel eingehüllt. Niemand weiß wo sie herkommt, und selbst das amerikanische Militär kann nichts gegen sie ausrichten. Die Leute in der Kuppel sind Gefangene und tun alles, um am Leben zu bleiben. Und nicht jeder handelt im besten Sinne für das Gemeinwohl.

Der Erzählstil des Buches ist meiner Meinung nach einzigartig. Die Handlung wird aus der Sicht von ungefähr 30 Personen erzählt, alle Kapitel sind eher kurz. Das erschafft eine unglaubliche Geschwindikeit und Dynamik wie ich sie noch nie sonst irgendwo gelesen oder gesehen habe, denn bei jedem Kapitel ändert sich die Erzählperspektive. Anfangs wird man vielleicht von der Anzahl der Personen überwältigt, aber das stellt hin zur Mitte bzw. zum Ende des Buches überhaupt kein Problem mehr dar.

Die Story ist wirklich interessant und innovativ. Und die menschliche Existenz wird hier unter einer Lupe anhand eines kleinen Dorfes demonstriert und kritisiert. Die Handlungen aller Personen wirken auf mich einleuchtend, und nichts wirkt irgendwie aufgezwungen.

Durch die Fülle an Personen und unterschiedlichen Emotionen ist das Buch sehr plastisch und man bekommt früh den Eindruck vermitttelt, dass nicht jeder die Kuppel für schlecht befindet.

King hat Vieles gut durchdacht, zum Beispiel die durch die Kuppel entstehende Luftverschmutzung oder die Verwirrung der Menschen, gegen eine unsichtbare Wand zu laufen.

Die Spannung des Überlebenskampfes hält von der ersten bis zur allerletzten Seite an, ich habe mich nicht auf einer der 1280 Seiten gelangweilt, das Interesse daran, weiterzulesen, ist immens.

Der Schluss hat mich nicht vollends überzeugt, aber das ist nicht schlimm. In jedem Falle akzeptabel. Die Länge des Romans könnte auf einige Leute abschreckend wirken, aber die Spannung ist hoch genung, als dass man irgendwie nicht weiterlesen könnte.

Außerdem ist die Fülle an Perspektiven, aus der die Handlung erzählt wird, groß und zu Anfang erschlägt sie einen. Aber auch dieser Kritikpunkt wird im Verlauf des Buches null und nichtig.

Das Buch war seinen Preis sowas von wert. Es bietet Entertaiment vom Allerfeinsten, es unterhält einen von vorne bis hinten. Spannung pur, und Stephen King beweist wieder einmal warum er der erfolgreichste Autor unserer Zeit ist. Ich emphele das Werk jedem! Wenn das mal nicht ein Klassiker der Thriller-Horror-King-Literatur ist…

Bewertung: