Okt 182011
 

Die Umbrella Corporation ist ganz schön gemein. Im Untergrund von Raccoon City lässt sie an Regenschirmen forschen. Ach ja, und am T-Virus, das Tote wieder zum Leben erwecken soll (und dies dann auch tut). Der Staat hat da nichts zu sagen. Wie dem auch sei, wer hätte das gedacht? Es geht etwas schief! Ein Novum im Zombie-Film-Genre… Eine Special-Forces-Über-Truppe (darunter auch Michelle Rodriguez) muss runter in die Labore, die sich tief im Untergrund der Stadt verbergen, um die Lage zu checken und den Sicherheitscomputer oder so auszuschalten. Irgendwie gabeln die Leute auf dem Weg Alice (Milla Jovovich) auf und obwohl diese sich an kaum etwas erinnert und nur ein kleines rotes Kleid trägt, denkt man sich “Hey, die nehmen wir mit!”. So begibt man sich halt runter und muss festellen, dass nicht nur der böse Computer Probleme bereitet, sondern auch das T-Virus: Böse Zombies, böse Zombiehunde und böse Zombie-Mutanten-Viecher.

Einer nach dem anderen stirbt, manchmal auch ganz viele auf einmal. Und man muss den Untergrund verlassen, bevor er in die Luft gesprengt wird. UND NATÜRLICH WIRD EINER (oder EINE?) IN DER GRUPPE GEBISSEN UND MAN WARTET DARAUF, DASS DIE PERSON SICH VERWANDELT, UM DIE ANDEREN ZU ZERFLEISCHEN. Das gibt es wirklich in viel zu vielen Zombie-Filmen! Lustigerweise soll entsprechende Person im 5. Teil mitspielen. Keine Ahnung, wie das vonstatten gehen soll. Und eigentlich ist der geringfügige Spoiler, den ich jetzt hier gegeben habe, auch ziemlich Wurst. Denn Resident Evil ist so nah dran, eine plausible Handlung zu haben, wie Paul W. S. Anderson von einem Regie-Oskar entfernt ist. Dazu sollte man sich einfach nur mal seine ‘Werke’ auf imdb anschauen. Die Action ist an sich ganz nett und Milla Jovovich (des Regisseurs Ehefrau übrigens) ja eigentlich auch. Es wird hier und da gesplattert, aber jetzt nicht so außerordentlich viel. Außerdem ist der Film übelst schlecht gealtert. Damit meine ich einen computeanimierten Zombie-Irgendwas, der aussieht wie ausgekotzte Spaghetti Bolognese. Es ist eben eine Low-Budget-Produktion, genauso auch alle Nachfolger. Die Serie lebt dadurch von ihren Fans und der Popularität der Spiele, auf denen der Film basiert. In einer kleinen Nebenrolle erleben wir übrigens Heike Makatsch, falls die noch irgendwer kennt.

Ich glaube, mir bleibt die ‘Resident-Evil’-Reihe vor allem wegen einem in Erinnerung: die härtesten Cliffhanger aller Zeiten. Genauso auch hier. Allerdings stört das im ersten Teil noch nicht, später dann irgendwie schon. So entwickelt sich das ganze zu einer unendlichen Geschichte…. Im großen und ganzen ist ‘Resident Evil’ solide Zombie-Survival-Action. Absolut ok. Mehr auch nicht. Wer sich an der reichlich flachen Story nicht stört, Fan des gesamten Szenarios ist (Games und so) oder ein wenig auf Milla Jovovich gaffen will, wird durchaus Gefallen hieran finden.

Regie: Paul W. (William) S. (Scott) Anderson (Die 3 Musketiere, Alien vs. Predator, Resident Evil 4, Mortal Kombat)

Schauspieler: Milla Jovovich, Michelle Rodriguez

Bewertung:  

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